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Pansensaftuntersuchung

Viele Mikroorganismen leben im Pansen und sind für eine gleichbleibende Pansenfermentation verantwortlich. Die größte Gruppe der Pansenmikroben bilden die Bakterien, dann folgen die Einzeller, und nur eine kleine Gruppe stellen die Pilze dar.

Die Einzeller, auch Protozoen oder Infusorien genannt, sind vor allem Wimpertierchen der unterschiedlichsten Arten, in vielen Formen und Größen. Man kann sie ganz einfach in große, mittlere und kleine Infusorien einteilen.

Die Anzahl und die Verhältnisänderungen der Infusorien werden von der Fütterung beeinflußt. Bei rohfaserreicher Ration finden wir eine Flora mit allen Formen und Größen, aber mehr große Infusorien. Bei stärkereicher Ration verschiebt sich das Bild zu einer Flora mit kleinen Arten.

Bei Pansenfermentationsstörungen verschwinden zunächst die großen, dann die mittleren und zuletzt die kleinen Infusorien.

Bei einem gesunden Pansenmilieu findet man viele lebhafte Einzeller, bereits bei subklinischen Störungen viele tote.

Mit Hilfe einer Sonde kann man eine Pansensaftprobe nehmen und diese mikroskopisch beurteilen und die Pansengesundheit überprüfen.

Im nachfolgenden kann man sich Bilder und Videos anschauen, die ein gesundes, aktives oder ein gestörtes Pansenmilieu zeigen.

große, mittlere und kleine Panseninfusorien

große, mittlere und kleine Panseninfusorien


kleine Panseninfusorien

kleine Panseninfusorien

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