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Reinhard Burfeindt

Interview mit Reinhard Burfeindt zur ITB

Die Zeitschrift Der Praktische Tierarzt, das offizielle Organ des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), hat ein Interview mit Tierarzt Reinhard Burfeindt zur Integrierten Tierärztlichen Bestandsbetreuung (ITB) durchgeführt. Dabei beantwortet Herr Burfeindt folgende Fragen über Bedeutung und Durchführung der ITB in der Rinderpraxis: ITB steht für Integrierte Tierärztliche Bestandsbetreuung, aber was bedeutet das eigentlich? Den individuellen Betrieb

Mit dem Tierarzt unterwegs

Der Charakter der Bestandsbetreuung von Reinhard Burfeindt ist ganzheitlich, intensiv und partnerschaftlich. Der vorbeugende Gedanke steht im Mittelpunkt, wobei in den beiden Beispielbetrieben wenig Medikamente eingesetzt wurden. Sicherlich ist der Einsatz von Tierärzten über die Bestandsbetreuung recht kostenintensiv, nur kann der Milcherzeuger bei einer konsequenten Umsetzung der Empfehlungen dauerhaft über eine bessere Tiergesundheit viel Geld

Pansensaftuntersuchung

Viele Mikroorganismen leben im Pansen und sind für eine gleichbleibende Pansenfermentation verantwortlich. Die größte Gruppe der Pansenmikroben bilden die Bakterien, dann folgen die Einzeller, und nur eine kleine Gruppe stellen die Pilze dar.

Tierbeobachtung in der Nachgeburtsphase

Besonders in den ersten beiden Wochen nach dem Kalben sollte man die Kühe genau beobachten. Dies soll einfach und schnell vom Landwirt bzw. Herdenmanager durchführbar sein. Ziel ist es, rechtzeitig kranke Kühe zu erkennen und zu behandeln, damit die Zwangsmerzungsrate gesenkt werden kann. Die Tierbeobachtung beschränkt sich auf5 Parameter: Körperhaltung Steht die Kuh mit gekrümmten

Grassilagequalität

Die Grassilagequalität muß in der heutigen Landwirtschaft eine viel größere Beachtung finden. Der Energiegehalt der Grassilage alleine ist nicht entscheidend. Übrigens wurden in der Saison 2011 bei der LUFA Nord-West nur 13 % der untersuchten Grassilagen auf Gärqualität hin untersucht. 1. Trockenmasse (TM) und pH-Wert In der Praxis fällt auf, dass der pH-Wert bei entsprechender

Clostridien beim Rind –
Erfahrungen aus der Praxis

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass verschiedene Clostridienarten beim Rind Krankheiten auslösen können. Im nachfolgenden Beitrag wird Clostridium perfringens als Faktorenerkrankung in der Milchviehherde unter die Lupe genommen. Clostridien sind grampositive, anaerobe, sporenbildende Bakterien in Stäbchenform, die im Erdboden und im Verdauungstrakt von Mensch und Tier von Natur aus vorkommen. Sie können Eiweiß (=proteolytisch) oder Zucker,

Milchprogesteron-
untersuchung

Wir bieten eine Milchprogesteron-
untersuchung zur Fruchtbarkeitskontrolle an. Während des Brunstzyklus zeigt der Progesterongehalt einen typischen Verlauf. Mit der Untersuchung kann man den genauen Progesteronwert ermitteln und so die Eierstockdiagnostik verbessern, denn die Finger können bei der rektalen Untersuchung nicht alles fühlen. Die Progesteronuntersuchung ist bei Problemkühen (Umbuller) interessant.

Werden die Kälber am ersten Tag
richtig mit Biestmilch versorgt?

Praxis-Tipp: Die neugeborenen Kälber sollen nach der Geburt möglichst früh mit viel Biestmilch versorgt werden, d.h. in den ersten 12 Stunden mindestens 3 Liter. Jeder Landwirt weiß dies bestimmt, aber wird es in der Praxis immer so gemacht? Eins steht fest: Bekommt das Kalb die Biestmilch zu spät, wandern nicht mehr so viel Immunglobuline durch

Engpässe erkennen

Auf vielen Betrieben muss noch an großen Schrauben gedreht werden, um die Herdengesundheit und Herdenfruchtbarkeit zu verbessern, bevor man sich an die kleinen Schrauben macht. Wir nehmen ein Rohr und gießen in das eine Ende Wasser hinein. Die gesamte Menge an Wasser sollte am anderen Ende nach kurzer Zeit wieder herausfließen. Sind aber viele Hindernisse

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